Mein Herz flammt für Flammkuchen

Heute gibt’s was für Augen und Magen. Flammkuchen mit Rotkohl und Schafskäse! Und eine Buchempfehlung.

Wer mich kennt weiß, dass ich auf Pizza gerne verzichte kann, dafür aber ein riesengroßer Fan von Flammkuchen bin. Der klassische Flammkuchen besteht aus einem dünn ausgerollten Brotteig und wird traditionell mit Zwiebeln, Speck und Sauerrahm belegt. Für mich eine perfekte Kombination für eine deftige aber nicht zu schwere Mahlzeit.

Wisst Ihr eigentlich, warum der Flammkuchen so heißt? Der Flammkuchen hat früher getestet, ob der Ofen heiß genug ist. Das Brot wurde damals im Ofen gebacken sobald das Feuer aus und die Glut heiß war. Um herauszufinden, ob der Ofen schon die richtige Backtemperatur hat, brauchte man ein Opfer um das Ganze zu testen. Also nahm man ein dünnes Stück Teig, belegte es mit günstigen Zutaten und schob es in die letzten Flammen bevor der Ofen zu glühen begann. So konnte man schnell sehen, ob der Ofen noch etwas Temperatur brauchte oder bereit zum Brotbacken war. Der Flammkuchen war damals also eher Mittel zum Zweck und hätte genauso Opferkuchen heißen können.

Inspiriert hat mich mein derzeitiges Lieblingsbuch „Deko Liebe Küche“ von Imke Johansson, die in diesem Buch wundervolle und einfache Koch- und Dekoideen fürs ganze Jahr vorstellt. Ich bin schon länger um dieses Buch geschlichen und umso mehr hat es mich gefreut, als es mir eine liebe Freundin zu Weihnachten geschenkt hat!

Mein Flammkuchen heute war auch ein Opfer. Der meines Heißhungers! Ich habe ihn wirklich unfassbar schnell gemacht, ein paar Fotos geknipst und dann sofort aufgegessen. Er war aber auch unbeschreiblich lecker! Ich entschuldige mich also auf diesem Weg, dass es nur wenige Fotos von meinem Exemplar gibt, aber wie gesagt – der Hunger war einfach zu groß. Während des Fotografierens hat er schon so lecker gerochen und mich durch die Linse angelächelt – aber so ist das eben, der Fotograf vernascht nach dem Shooting das Modell. Fast wie im echten Business. Nur ein bisschen anders.

Jetzt müsst Ihr aber auch zugeben, dass er echt hübsch ist! Belegt mit Rotkohl, Schafskäse, Speck und etwas Gorgonzola hat er mir richtig den Kopf verdreht. Nach dem Backen habe ich ihn noch mit frischem Rosmarin und gemahlenem Pfeffer garniert. Da es schnell gehen musste, habe ich fertigen Flammkuchenteig genommen und ihn für einen rustikaleren Touch oval ausgeschnitten. Ein bisschen authentisch sollte er ja schon wirken, mein Opferkuchen.

Da das Rezept so simpel ist, verzichte ich jetzt auf genaue Mengenangaben. Nur so viel sei gesagt: es bleibt wahnsinnig viel Rotkohl übrig, also denkt drüber nach, wie Ihr ihn am nächsten Tag verwerten könnt. Mit dem untergemischten Gorgonzola habe ich es vom Original-Rezept etwas abgewandelt.

Start: Rotkohl in Streifen schneiden, mit kochendem Wasser übergießen, ca. 5 Min. ziehen lassen. Backofen auf 200*C (Umluft) vorheizen. (Packungsangabe beachten)
Teig: Flammkuchenteig (alternativ Pizzateig) mit Creme Fraiche betreichen, salzen & pfeffern. Schafskäse und Gorgonzola (alternativ Mozzarella) darüber bröseln, Schinkenwürfel verteilen. Rothkohl abgießen und gut ausdrücken, auf Teig verteilen.
Backen: Nach Packungsangabe 10-15 Minuten im Ofen backen. Mit frischem Rosmarin und Pfeffer würzen.

 

Mir machen die saftigen Farben vom Belag total Lust auf Frühling! Die weißen Zweige auf den Fotos sind übrigens der allerletzte Rest meiner Winterdeko, die heute nach dem Shooting endgültig in den Keller gewandert ist. Ab sofort ist nur noch Platz für Frühling und darauf freue ich mich schon wie Schnitzel!! Die vielen Dekoideen im Deko Liebe-Buch machen mich ganz hibbelig und auf das Rezept vom Kaiserschmarrn freue ich mich auch rießig. Genau genommen freu ich mich wie Kaiser! Jawohl.

Wie mögt Ihr Euren Flammkuchen am liebsten? Tipps, Anregungen und Rezeptvoschläge? Immer her damit!

7 Gedanken zu “Mein Herz flammt für Flammkuchen

  1. Ninschi schreibt:

    Huhu! Sehr schöne Bilder und es sieht sehr lecker aus 😛
    Habe noch nie Flammkuchen gegessen….auch nicht etwas ähnliches – außer Pizza eben.
    Vielleicht werde ich das in den nächsten Wochen mal ausprobieren 🙂
    Liebe Grüße Ninschi

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    • AL Adorable Life schreibt:

      Ja ganz unbedingt, du hast was verpasst!! Ich bin bestürzt 😉 Als angehende Ernährungsberaterin findest du bestimmt einen „gesunden“ Belag. Wobei Schafskäse und Rotkohl eh schon eine gute Energiebillanz haben. Schreib mir, wenn du einen gegessen hast 🙂

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      • Ninschi schreibt:

        Hahah ja keine Ahnung…hat sich noch nie ergeben und wurde mir noch nie angeboten. Obwohl ich habe mal so etwas ähnliches gekocht…aber irgendwie ist es doch nicht das! 😀 Werde das wirklich in nächster Zeit probieren und dich darüber informieren. 🙂 Bin schon sehr gespannt…

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