Nagellack addicted – alle guten Dinge sind drei

Ein bisschen peinlich ist es mir ja schon. Dieser kurze Kaufrausch, der mich in aller Öffentlichkeit übermannt hat. Hoffe, es hat keiner zugeschaut. Aber man muss ja zu seinen Lastern stehen. Also erzähle ich Euch heute diese Geschichte. Beim Bloggen geht es schließlich um Ehrlichkeit und Transparenz! Ich wollte eigentlich nur ganz kurz in die Drogerie und Zahnpasta kaufen. Und ZACK. Lagen drei Essies in meinem Körbchen.

Das war’s. Die Geschichte ist vorbei. Bitte gehen Sie weiter. Ihr könnt jetzt alle nach Hause gehen. HIER GIBT ES NICHTS ZU SEHEN!

Ja ok, jetzt wollt Ihr sicherlich wissen, warum mich diese zauberhaften Farben in ihren Bann gezogen haben und für welche Farben ich mich entschieden habe. Da muss ich aber doch ein bisschen ausholen. Als ich am Sonntag meinen Badschrank ausgemistet habe, ist mir klar geworden, dass ich unzählige Nagellacke in verschiedenen Farben von verschiedensten Firmen horte. So ziemlich alles davon ist entweder in den Hausmüll oder in die Flohmarkt-Kiste gewandert, da die Lacke zum einen uralt waren (ganz ehrlich – da war einer in Königsblau Metallic dabei – den habe ich mir mit 13 gekauft!), zum anderen waren Farben dabei, die typische Fehlkäufe sind, weil der Ton einfach nicht perfekt war und zuletzt haben mich bei manchen Herstellern die kleinen, schmalen Pinsel gestört. Also kam vieles weg und ich hatte gähnende Leere in meinem Schrank. Meine Motivation dabei war allerdings der Gedanke, dass ich mir drei neue farbige Basic-Töne kaufen kann, damit ich für alle Fälle gerüstet bin. Ich habe mir dann ausgedacht, dass ich einen pinkigen Beerenton für den Sommer möchte, einen klassischen hellen Rotton für einen Everyday-Look und ein schönes dunkles Rot zum ausgehen. Wollte ich mir alles nach und nach kaufen, wenn ich mal einen „brauche“. Ja. Super Plan. Hat keine 24 Stunden gehalten. Hat mich überrollt. Mitten beim Zahnpasta kaufen.

Warum ich mich für Essie entschieden habe? Weil ich finde, dass hier Preis-Leistung stimmt und weil ich es mag, wenn alle Lacke von der gleichen Firma hübsch nebeneinander im Bad stehen. Da ich bereits einige Nude-Lacke von Essie besitze und auch mein Basecoat und der Überlack von dieser Firma sind, gab es keine Frage mehr. Ich muss ehrlich gestehen, ich liebe die Lacke von Dior und Chanel, aber mittlerweile bin ich immer mehr davon weggekommen, weil ich da schlichtweg keine Unterschiede zu einem Lack für ein drittel des Preises sehe. Im Gegenteil – ich komme mit den breiten Pinseln von Essie viel besser klar und mich überzeugen auch die Trockeneigenschaften und die Deckkraft. Einen Tick besser finde ich sogar die Pinsel von Sally Hansen, aber die Fläschchen sehen neben meinen Essies nicht so hübsch aus. Hihi.

Gekauft habe ich mir von links nach rechts: Rot = Really Red; Pink = Big Spender; Dunkelrot = A-List

Mein Maniküre Programm ist übrigens relativ simpel und dauert keine 15 Minuten. Ich feile meine Nägel zurecht und gehe über alle Nägel kurz mit frischem Nagellackentferner, um sie zu entfetten. Damit der Lack wirklich schön wird, gibt es vier Schichten: zuerst benutze ich einen Basecoat, dann kommen zwei Schichten Farbe und zuletzt ein transparenten Topcoat zum versiegeln und für mehr Glanz (zwischendrin natürlich trocknen lassen). Bei allen anderen Nagelprodukten bin ich  eher leidenschaftslos. Ich habe einen stinknormalen Nagellackentferner und das wars. Kein Nagelhautöl, kein Rillenfüller, kein Weißstift. Das wäre mir dann auch viel zu viel Aufwand um meine Nägel. Mein Tipp: ich lackiere meine Nägel gerne bevor ich eine längere Autofahrt vor mir habe, denn dann sind meine Finger erstmal eine Zeit am Lenkrad und es gibt keine Katastrophen mit fiesen Lackdellen.

Habt Ihr bestimmte Lieblings-Hersteller oder kauft Ihr einfach, was euch gefällt? Nude, Rot, oder knallig bunt – was sind Eure liebsten Nagellackfarben? Gibt es ein ganz spezielles Produkt, das Ihr empfehlen könnt?

PS: Habe ich schon erwähnt, dass ich vergessen habe, Zahnpasta zu kaufen?! Aber psssssst!!

6 Gedanken zu “Nagellack addicted – alle guten Dinge sind drei

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